Junghunde

Hunde-Sozialisierungs- und Sensibilitätsphasen

Junghunde-Sozialisierungsphasen
Nach der Welpenzeit hält sich der junge Hund für unheimlich reif und erwachsen, was er selbstverständlich in keinerlei Hinsicht ist. Um auch junge Flegel und Rabauken verstehen zu können, sollte man die Phasen der Junghundeentwicklung kennen.
Junghunde im 5. bis 6. Monat:
Hunde nagen alles an, was nicht bei drei auf den Regalen ist. Kein Wunder:  Zahnwechsel tut weh und  regt zum Kauen an. Welpenbesitzer sollten den Zahnwechsel im Auge behalten und genügend Kauartikel anbieten. Seine Zahnprobleme halten ihn allerdings keinesfalls davon ab, weiterhin zu sehen, ob er zum großen Häuptling taugt. Wer ihm deutlich, aber souverän und liebevoll klar macht, dass er ein toller Kerl ist, aber zum Rudelchef völlig ungeeignet, dessen Autorität wird er anerkennen und sich ihm für den Rest seines Lebens besonders eng und vertrauensvoll anschließen
Junghunde im 7.-18. Monat: 
Kleine Rüden fangen an das  Bein zu heben wie die Großen! Mann, ist er ein toller Kerl! Seine Schwestern durchleben zur Zeit ihre erste Läufigkeit. Hunde finden sich derzeit so überwältigend, dass sie überhaupt nicht einsehen, dass sie auf die Menschen hören sollen.Sitz, Platz? Nie gehört!
Seine Menschen fragen sich unterdessen, warum sie je Geld in eine gute Welpengruppe und Junghundeschule investiert haben – und warum sie noch einmal überhaupt einen Hund wollten. Sie erkennen Ihren Hund kaum wieder, aber tröstlich ist: Das geht allen anderen Junghundehaltern auch so! Und sie wissen ja, sie sind nicht alleine, und diese Phase geht auch wieder vorbei.
Wichtig ist nur: Nerven bewahren, nicht aufgeben. Geduldig und liebevoll bleiben, aber mit absoluter Konsequenz weiter mit dem Hund arbeiten. Dann geht auch dieses Schreckensgespenst aller Hundehalter einmal vorbei.

 

Junghunde im 12.- 14. Monat: 

Rüden und Frauen! Die riechen ja so gut! Wenn er jetzt auf Spaziergängen die Witterung einer läufigen Hündin aufnimmt, müssen seine Menschen damit rechnen, dass er, mit den Zähnen klappernd, winselnd und speichelnd vor Aufregung, sie temporär einfach vergisst und sich auf die Suche nach der holden Schönen macht.
In besonders heiklen Phasen ist eine Schleppleine sinnvoll. Über eine Kastration wegen übersteigerten Sexualtriebes sollten seine Menschen allerdings erst nachdenken, wenn die Phase beendet ist und sich seine Hormone geordnet haben – wahrscheinlich ist es danach nur noch halb so schlimm! Die Geschlechtsphase kann, je nach Rasse, etwas früher oder später einsetzen.
Junghunde ab dem 18. Monat:

Wenn der Hund kompetente, einfühlsame und konsequente Besitzer hatte, steht ihm ein wundervolles Hundeleben bevor. Aber auch der Zeitpunkt, ab dem ein Hund als körperlich und geistig erwachsen gelten kann, variiert natürlich stark von Rasse zu Rasse und Individuum zu Individuum.

 

Wir helfen ihnen die Phasen des Hundelebens zu verstehen und zu bewältigen.

Wenn sie mehr wissen wollen melden sie sich unter info@sv-kehl.de